Lichtverschmutzung

... und warum Du in M-V eher gegen Windmühlen kämpfst

Wissenswertes zur Lichtverschmutzung
Aber wir brauchen doch Licht zum Sehen?
Wie schütze ich den Nachthimmel?

Quellen: DSSC

Nachthimmel, künstliches Licht, Flora & Fauna und vieles Mehr

"wissenswertes zur Lichtverschmutzung"

Den Nachthimmel ungetrübt zu beobachten ist eine wunderbare Beschäftigung. Doch nicht überall ist dies noch möglich. So gibt es ganze Regionen und Landstriche in denen künstliches Licht, das Licht der vielen Himmelskörper überstrahlt. Das nennen wir dann Lichtverschmutzung, Lichtsmog oder auch Lichtverunreinigung. Jeder dieser Begriffe beschreibt die Helligkeitslage intuitiv gut verständlich. 

Was verursacht Licht und Dunkelheit bei Lebewesen?

Der normale circadiale Rhythmus (also der Tag-Nacht-Rhythmus) hat auf viele Lebewesen (Menschen, Tiere und auch Pflanzen) einen großen Einfluss. So haben sich die Organismen an ihn angepasst. Eine direkte Folge ist bei vielen Tierarten und beim Menschen der Schlaf-Wach-Rhythmus. Tatsächlich findet man diese Anpassung sogar bei Pflanzen wieder und ein circadialer Rhythmus lässt sich sogar bis auf die Zellebene von Lebewesen nachweisen. Was hat das jetzt mit Lichtverschmutzung zu tun? Nun, der Tagesrhythmus von Lebewesen passt sich recht schnell an Umweltbedingungen an. Nachttiere schlafen, wenn es hell ist und sind im dunklen wach. Zugvögel richten sich nach dem Stand der Sonne und des Mondes. Frisch geschlüpfte Meeresschildkröten richten sich nach dem hellen Schein des Mondes über der Wasseroberfläche um ihren Weg ins Wasser zu finden. Der Mensch auf der anderen Seite scheint über diesen Dingen zu stehen. Das ist jedoch eine weitgehende Fehlannahme. Denn zu wenig Schlaf führt auch beim Menschen zu Stress und Unwohlsein. Für viele Menschen ist die Schlaflosigkeit bei einer hellen Vollmondnacht eine nervenzermürbende Tortour.  

Ist Mondlicht Lichtverschmutzung?

Das entstehende Streulicht ist zwar viel heller als das Licht anderer Sterne, aber es wird nicht als Lichtsmog angesehen. Ähnlich steht es mit natürlichen Lichtemissionen in der Atmosphäre, wie Polarlichter, Haloerscheinungen oder Airglow.
Selbst das an künstlichen Himmelskörpern, wie Raumstationen und Satelliten reflektierte Sonnenlicht kann streng genommen nicht als Lichtverschmutzung gewertet werden. Tatsächlich gibt es Aktivismus gegen Fortschritte in der Raumfahrt im erdnahen Orbit. 

Nein, der Mond ist nach der Sonne der hellste Himmelskörper am Himmel. Er wird von der Sonne angeschienen und reflektiert Sonnenlicht. Obwohl der helle Schein des Mondes viele natürliche Schlafrhythmen stört bleibt er ein natürliches Phänomen und wird nicht als "Verschmutzer" angesehen. Das Licht von Mond und Sonne wird in unserer Atmosphäre gestreut. 

Quelle: DSSC

Wie entsteht nun Lichtverschmutzung?

Bei Lichtverschmutzung geht es also nicht um natürliches Licht, welches uns den Blick auf einen schönen Sternhimmel verdirbt. So etwas wie bei Vollmond oder am Tage, wo das in der atmosphäre gestreute Sonnenlicht das Sternenlicht überscheint. Vielmehr geht es um künstliches Licht, welches, welches zusätzlich zu natürlichem Licht die Nacht unnatürlich erhellt. Wenn dann in Großstädten der Nachthimmel durch eine Streulichtglocke so stark erhellt wird, dass nur noch eine Hand voll Sterne zu erkennen sind, dann nennt man das Lichtsmog.

Hier wird noch gearbeitet. Bald findest Du hier noch mehr interessante Fakten über Lichtverschmutzung

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